Happy Schnitzel bruzel ich,
aus Biofleisch, Bioei, Biobröseln, biobuttrich.
Zunge vorfreudig leckt mein Lächeln an.
Meine, keine bei halbbösen Schlächtern,
für die ich, na aber sicher, nichts kann!
Hach goldbraun dies Schnitzel,
ich geb ihm genau die richtige Hitze.
Es hat es, laut Biogütesiegel, gutgehabt,
ein vielleicht etwas kurzes Leben lang.
Ich freu mich nun mal,
hmm, auf zarte Happen!
Füge hinzu
passt da schon noch rein
leistet doch Abprall
neue Lücke einfallen
löchert keinen Schuh
selbst wenn
im Leben drin
nicht immer produ
Stehst im Regen,
weit draußen und ohne Schirm,
nutze diesen Segen,
lass dich richtig verwöhnen!
Nichts kommt so gelegen
wie erfrischend prickelndes Nass.
Immer erotischer sich deine Sachen anfassen.
Für eine wunderbare Zeit darfst
bleibende Eindrücke hinterlassen,
indem trockene Sitze du als langweilig entlarvst!
Nimmt deine Nässe ab
zum feuchten Film,
erinnere dich!
War’s nicht schön?
Unterm Mutterbauch.
Frag andere!
Selbst verdattert finden sie das auch!
Über Schönes kann man offen reden.
Nie zuvor dir so gemütlich
wie nun danach.
Höchstselbst verwöhnt dein Gemüt sich,
da voriges Glück eigentlich nicht zu überbieten war.
Städte stehen gehen
wachsen kracheln
leben gegen wegen
Futterhand Land
dröge Tröge vermöge
Erholungsurlaub entglaubigen
Neuigkeiten stauben
zurückgekehrt weniger
erdender zehnter Stock Blumentopf
Kultur Vorflur der
Haustür lechzend Privatasyl
nächtens Tag besticht
Süßplag’ anders gern verzichtet
Gähngruß Zeitung Fernleitung
Morgengesichter stumm dumm
sogar nicht drum rum
Ruhe vorbei Arbeitssuche
städtischer Fluch Segen
keine Städter quälen
Städtisches nach Wetter aufzählen
Irgendein Miniballadeur
bekommt keine einzige Ör’.
Keiner nimmt seiner Gehör,
geschweige denn ihn für bare Münze.
Er kriegt nicht einmal auf die Mütze
für die viele Wahrheit, die unnütze,
die er recht ansehnlich verpackt.
Erfolgreiche Narren niemals so seelennackt!